Training

Das Training findet in Kleingruppen oder einzeln statt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

hier findest du alle Informationen zu unserem Trainingsangebot für Kinder und erwachsene, die konkreten Trainingszeiten, unsere preise und natürlich auch genauere infos zu den kursen.

Trainingszeiten

Kinder: Di & DO -> 17:15 - 18:15 Uhr

Erwachsene: Di & Do -> 18:30 - 19:30 Uhr

Preise

Erwachsene: 30,- €

Kinder: 25,- €

Studenten: 20,- €

Privat Training: 50,- €

 

Du kannst Dir den Monatsbeitrag nicht leisten?

Dann sprich uns an! Es gibt immer einen Weg. ;-)

 

 

Kindertraining

Hallöchen! schön, dass du hier bist!

 

du möchtest also ein richtiger kämpfer werden, coole kicks lernen, dich im notfall wehren können und dabei noch richtig gut aussehen? dann bist du bei uns genau richtig!

 

komm doch einfach mal zum ausprobieren vorbei und mach mit!

 

 

Erwachsenentraining

unser training setzt sich aus verschieden aspekten zusammen: es werden natürlich die typischen elemente der jeweiligen kampfkunst unterrichtet, zusätzlich kannst du aber auch immer über den tellerrand gucken, da wir uns nie nur darauf beschränken werden. natürlich unterrichten wir nicht nur kampfkunstaspekte, sondern legen auch großen wert darauf, dass du das gelernte auch anwenden kannst und dir somit solide selbstverteidigungskenntnisse aneignest.

 

grundlage für alles ist ein gutes körpergefühl, welches du dir im laufe der zeit auch aneignen wirst. dazu gehören koordination, kondition und kraft. keine sorge - jeder beginnt auf seinem level und verbessert sich in seinem eigenen tempo.

 

Du interessiert Dich für eine spezielle Kampfkunst? Dann findest du genauere Informationen unter dem jeweiligen Reiter oder hier:

 

Wing Chun

 

 

Du hast bereits einen Trainerschein in einer Kampfkunst oder große Erfahrung und möchtest Teil unseres Teams werden und Dein Wissen weitergeben?
Dann sag einfach Bescheid!

 

Trainingsphilosophie

auf unser reise in der welt der kampfkunst (hauptsächlich des wing chuns) haben wir viele erfahrungen gesammelt, mit denen wir ein individuelles trainingskonzept entwickelt haben. egal welche kampfkunst betrieben wird, so setzt sie schwerpunkte. so braucht es manchmal flexibilität, manchmal kraft oder sprungkraft. jeder trainierende hat unterschiedliche vorlieben. hierauf aufbauend haben wir die „elementetheorie“ entwickelt. klingt erstmal abstrakt, ist aber eigentlich sehr intuitiv.

 

grundsätzlich wählen wir folgende elemente:

 

feuer, wasser, luft, erde, blitz

 

 

 

nun vertritt jedes element einen charakter bzw. trainingscharakter.

 

feuer steht für sehr viel energie, sowohl körperlich als auch geistig, die jedoch fließend übergeht.

 

wasser ist fließend und ruhig, passt sich an, kann aber auch hart wie eis sein.

 

erde ist der inbegriff von stabilität und das gegenteil der flexibilität.

 

wind ist auch fließend aber sehr schnell, leichtfüßig und ohne bodenhaftung.

 

der blitz ist unberechenbar, schnell, ruckartig und energetisch.

 

jedem menschen kann man grob ein hauptelement und ein nebenelement zugeordnet werden. das hauptelement ist das dominate element, was den grundlegenden kern des menschen beschreibt. dies passt meistens sowohl auf geistiger als auch auf körperlicher ebene. jedoch ist ein element meist ungenügend um den menschen ausreichend zu beschreiben, daher das nebenelement. dieses beschreibt die versteckten oder weniger dominanten seiten. grundsätzlich sind alle elemente in jedem menschen angelegt, jedoch sind meist zwei davon dominant.

 

so wie man jedem menschen elemente zuordnen kann, so ist das auch für elemente der kampfkunst möglich. im wing chun gibt es z.b. die übung des „chi sao“, bei der es hauptsächlich auf gefühl und flexibilität ankommt. wasser- und auch windelemente lernen es meist leichter, als erd- oder feuerelemente. die typischen schläge aus taekwondo oder karate sind zu beginn sehr stabil und können dem erdelement zugeordnet werden. nach einiger zeit übung wird aber deutlich, dass hier genauso das blitz- bzw. feuerelement zum tragen kommt, um z.b. die hüftenergie gut umzusetzen.

 

jetzt stellt sich die frage: wozu das ganze?

 

wir möchten, dass jeder schüler jede kampfkunst mit möglichst viel spaß und leichtigkeit erlernen kann. oft ist es allerdings so, dass die grundlagen einer kampfkunst nur zu einem element gehören und es so nur diesem einfach zugänglich machen. daher brechen wir das system der gurte oder schülergrade auf (siehe lehrphilosophie), um für jeden schüler geeignete trainingselemente einbauen zu können. so muss man sich zu beginn, an dem alles noch fremd ist, nicht zu sehr aus der komfortzone herausbewegen. gerade am anfang, wenn noch abläufe gelernt werden müssen, blockiert überforderung. später muss man sich natürlich auch aus der komfortzone hinaustrauen, um auch unter druck handeln zu können. dies sollte aber kein dauerzustand im training sein.

 

wir hoffen, dass wir dir mit diesem konzept möglichst viel freude bereiten können und vielleicht entwickelst du ja die gleiche liebe zu diesem sport wie wir!

 

 

ps: du kannst uns natürlich auch jederzeit dazu ausfragen ;-) komm einfach vorbei und lerne alles kennen.

 

Lehrphilosophie

vielleicht hast du schon mitbekommen, dass insbesondere im wing chun eine sehr starke verbindung zum meister oder verband vorgelebt wird. genau das haben wir auch erleben müssen. das kann sowohl positiv, als auch negativ sein. da mit den jahren aber die nachteile überwiegen, haben wir uns aus dem verbandssystem gelöst, das uneingeschränkte loyalität erwartet und kritik verbietet. das ist kein system in dem wir lehren und lernen möchten. respekt muss verdient sein und darf nicht durch graduierung erzwungen werden können. denn genau das kann in verbänden passieren. aufstieg ist dort oft nur durch geld und schleimerei zu erreichen und nicht durch einstellung und können.

 

uns ist besonders wichtig, dass unsere schüler ehrlichkeit gegenüber sich selbst und anderen sehr groß schreiben. konstruktive kritik ist grundlage jeder verbesserung und darf niemals unterbunden werden. so schließen wir als lehrer nie aus, dass wir etwas von unseren schülern lernen könnten. schließlich wird ein lehrer nur gut durch die schüler. auch ein neuling kann auf fehler aufmerksam machen und seinem trainingspartner weiterhelfen. es ist dabei gut möglich, dass er die technik dabei selbst noch nicht beherrscht. fehler erkennen ist oft deutlich einfacher, als sie zu vermeiden.

im zuge dieser ehrlichkeit haben wir das gradierungssystem (zumindest im wing chun) auf ein minimum beschränkt.

traditionell gibt es im wing chun 12 schülergrade und 10 lehergrade, wobei i.d.r. der 5. lehrergrad dem meister entspricht. bei uns wird es unter-, mittel-, oberstufe und die technikergradierungen geben. wir werden keine prüfungen abnehmen, sondern jeder bekommt den nächsten grad, sobald er bereit ist. das halten wir auch transparent. ihr könnt immer nach eurem stand fragen. grund dafür ist, dass wir erlebt haben, wie die grade als geldmaschinerie missbraucht wurden und das niveau nicht einheitlich war. wir möchten, dass ein grad oder ein gurt auch wirklich das können beschreibt. die erbrachte trainingszeit ist uns völlig egal. wenn ihr gelernt habt, was der grad erfordert, dann bekommt ihr ihn sofort.

 

zu einem guten kampfkünstler gehört nicht nur der „kampf“, sondern auch die „kunst“. wir erwarten von unseren schülern nicht nur technik für die gradierung. ihr müsst auch empathie, respekt, selbstkritik, ausdauer, mut,… also den richtigen „spirit“ mitbringen. ist die technik eines schülers perfekt, aber er überrennt damit seine mitschüler, dann wird er von uns keinen grad verliehen bekommen. denn das wissen der kampfkunst kann auch missbraucht werden, daher darf nie alleine der körper geschult werden. man kann sogar sagen: „spirit first, technic second.“

 

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